Bönigen macht Nägel mit Köpfen

Wohnraum schützen, Airbnb regulieren.
Bei der Regulierung der kurzzeitigen touristischen Vermietung von Plattformwohnungen geht Bönigen sogar noch weiter als die eingereichten Airbnb-Initiativen der SP Bödeli-Jungfrau.

Zum Schutz des Wohnraums für die einheimische Bevölkerung will die Gemeinde einen generellen Erstwohnungsanteil von 70 % einführen und das wuchernde Airbnb-Geschäft unterbinden. Die gewerbliche Umnutzung von Wohnungen und deren kommerzielle Kurzzeitvermietung auf Plattformen soll verboten werden. Bönigen will bei der herkömmlichen und bewährten Berner Oberländer Ferienwohnungstradition bleiben. So soll es in Zukunft nur noch im selbstbewohnten Eigentum möglich sein, ein Zimmer, ein Studio oder eine kleine Ferienwohnung an Gäste zu vermieten. Bestimmungen zu Übernachtungsdauer und Bettenzahl erübrigen sich so.

Die unter Einbezug der Initianten erarbeiteten Ergänzungen im Baureglement und Kurtaxenreglement gehen nun bis Ende Mai in die öffentliche Mitwirkung.

Bönigen ist drauf und dran, weitherum die griffigsten Regelungen gegen die Zweckentfremdung des einheimischen Wohnraums einzuführen. Aus Sicht der SP könnte Bönigen so zum Vorbild werden für die zahlreichen Regionsgemeinden, welche ebenfalls Planungszonen erlassen haben und nach tauglichen Lösungen suchen.

Medienmitteilung zum Download (PDF)

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